3 gute Argumente für das Auffüllen von Weinbergen und landwirtschaftlichen Flächen mit Erdaushub

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3 gute Argumente für das Auffüllen von Weinbergen und landwirtschaftlichen Flächen mit Erdaushub

Wer seinen Erdaushub in der Nähe entsorgen kann, hat Glück. Die Entsorgungsmöglichkeiten werden immer geringer, die Entfernungen bis zur Entsorgung immer größer. Es hat eine regelrechte Schlacht um Deponieraum begonnen,- besonders im Süden Deutschlands.

 

Wer ein Gebäude bauen möchte, macht sich meistens viel Gedanken um Grundfläche, Aufteilung, Heizungsart, das Bad und andere Dinge, die viel Geld kosten. Was niemand auf der Agenda hat, ist der Erdaushub. Doch die Entsorgung von Erdaushub ist teuer. Und die Möglichkeiten sind berenzt. Besonders im engeren Umkreis. Denn meist besteht keine Möglichkeit den angefallenen Erdaushub in der Nähe zu entsorgen.

Erdaushub entsorgen in der Nähe,- heute kaum kaum noch möglich

Vor vielen Jahren war es üblich, dass Erdaushub mit dem LKW auf den nahegelegenen Acker gefahren wurde. Teilweise ist der Landwirt mit seinem Traktor und einem entsprechenden Anhänger selbst noch für einen Obulus mit den LKW des Erdbauers mitgefahren. Doch das war einmal. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Erdaushub entsorgen in der Nähe der Baugrube so unkompliziert und günstig war. Heute müssen aufwendige geochemische Analysen vorgelegt werde und der Boden wird über viele Kilometer transportiert, um an anderer Stelle entsorgt werden zu können.

 

Regelrecht verschlafen, haben die Behörden den Bauboom und seine Folgen. Erddeponien haben oft keine Kapazitäten mehr und neuen Deponieraum zu schaffen, ist ein langwieriges Verfahren. Meist dauert es mehrere Jahre, bis eine Erddeponie genehmigt wird. Was bleibt, ist die Verwertung des Bodens in einer freien Verwertungsmaßnahme. Doch auch diese sind aufgrund des Baubooms knapp und und entsprechend weit die Anfahrt. Die Entsorgung von Erdaushub in der Nähe der Baustelle bleibt also weitherin eine Sache der Vergangenheit. Nur, wenn wieder genügend Deponieraum von öffentlicher Hand zur Verfügung steht, wird sich die Situation entspannen und der Preis fallen.

Die günstige Lösung

Aktuell bleibt nichts anderes übrig,  als mit einem guten Stoffstrommanagement den Boden bestmöglich zu entsorgen. Frühzeitig den Entsorger ins Boot holen und mit der Planung beginnen, ist ein guter Rat. So kann die Verwertung eingeplant und Kapazitäten reserviert werden. Bestenfalls kann das Märchen vom “Erdaushub entsorgen in der Nähe” auch heutzutage noch Realität werden.

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