Durch unsere Deklarationsanalyse erfahren Sie, ob sich Schadstoffe in Ihrem Boden befinden. Dies ist die Grundlage für die ordnungsgemäße Entsorgung von Erdaushub.

Deklarationsanalyse

- Erdbaron ... einfach gut!

Durch unsere Deklarationsanalyse erfahren Sie, ob sich Schadstoffe in Ihrem Boden befinden. Dies ist die Grundlage für die ordnungsgemäße Entsorgung von Erdaushub.

Deklarationsanalyse
einfach erklärt

Probenahme

Bei der Probenahme entnimmt unser Probenehmer eine Bodenprobe. Die Probenahme wird durch unseren Probenehmer anhand vorliegender Unterlagen und eventuellen Vorkenntnissen über den Boden im Vorfeld geplant. Die Planung der Probe sowie die Analysestrategie sind ausschlaggebend für eine aussagekräftige Deklarationsanalyse.

Meist erfolgt die Probenahme gemäß LAGA PN98. Dies ist die Vorschrift der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall auf nationaler Ebene. Sie regelt die Entnahme von Proben aus Feststoffen.

Die Probenahme wird durch ein Probenahmeprotokoll dokumentiert. Auf dem Probenahmeprotokoll sind eventuelle Fremdbeimengungen, die Lagerart oder mögliche Fehlerquellen erkennbar, die für ein unschlüssiges Ergebnis der Deklarationsanalyse verantwortlich sein können.

Probenahme-laga-pn98
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Laboranalyse

Die Laboranalyse ist der eigentliche Kern der Deklarationsanalyse. Bevor das Bodenmaterial analysiert wird, erfolgt die Probenvorbereitung.

Die Probenvorbereitung sowie die meisten anderen Verfahren während der Analyse, unterliegen genau definierten Vorgaben, welche in Normen festgehalten sind.

Nach der Probenvorbereitung werden die Werte der definierten Parameter mit verschiedenen Verfahren gemessen. Das Ergebnis jedes gemessenen Parameters wird in einem Laborbericht aufgeführt, auch wenn dieser letzlich nicht nachweisbar war.

Der Laborbericht mit den Ergebnissen der Einzelparameter ist für eine abfallrechtliche Deklarationsanalyse unerlässlich.

Auswertung

Die Auswertung ist eine Gegenüberstellung der tatsächlich gemessenen Werten einzelner Parameter und den Grenzwerten der zugrunde gelegten Vorschrift.

Wird ein Grenzwert eine Zuordungsklasse überschritten, wird der gesamte Boden in die nächst höhere Zuordungsklasse eingestuft.

Durch die Auswertung ist für den Entsorger sofort ersichtlich, um welche Klasse es sich handelt. Sie ist Bestandteil einer vollständigen Deklarationsanalyse.

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Deklarationsanalyse
kurz und knapp​

  • Was kostet eine Deklarationsanalyse?

    Eine Deklarationsanalyse kostet zwischen 500€ und 1.000€.

    Die Höhe der Kosten hängt vom Umfang der zu prüfenden Parameter sowie der Eiligkeit ab.

    Welche Parameter zu prüfen sind hängt maßgeblich vom Bundesland bzw. dem geplanten Entsorgungsweg ab.

    Wenn der Entsorgungsweg feststeht, lassen sich kosten für die Deklarationsanalyse reduzieren, indem nur die tatsächlich für die Entsorgungsstelle relevanten Parameter geprüft werden.

     

  • Was ist eine Deklarationsanalyse?

    Eine Deklarationsanalyse gibt Aufschluss über die chemischen Belastungen. Sie wird oft auch geochemisches Gutachten oder abfallrechtliches Gutachten genannt.

    Bei einer Deklarationsanalyse werden alle in der vorher festgelegten Norm bzw. Vorschrift definierten Parameter analysiert. Jede Vorschrift gibt unterschiedliche Parameter vor, deren Werte zu prüfen sind. Häufig wird der Wert eines Parameters sowohl im Feststoff, als auch im Eluat geprüft. Im Feststoff werden nicht-lösliche Elemente analysiert, wobei im Eluat die löslichen Elemente geprüft werden. Nach erfolgter Analyse der Einzelwerte, werden die Ergebnisse mit den Grenzwerten der entsprechenden Vorschrift verglichen. In den meisten Vorschriften finden sich mehrere Klassen mit unterschiedlichen Grenzwerten. Bei der Auswertung werden die gemessenen Werte den Grenzwerten der jeweiligen Klassen gegenübergestellt, wodurch die eigentliche Klassifizierung stattfindet. Als Ergebnis der Auswertung erhält man eine abfallrechtliche Einstufung des Abfalls.

     

  • Wofür wird eine Deklarationsanalyse benötigt?

    Eine Deklarationsanalyse zur abfallrechtlichen Einstufung von Erdaushub wird meist für die Entsorgung benötigt. Durch die abfallrechtliche Einstufung kann der Entsorger sicherstellen, dass der Erdaushub ordnungsgemäß entsorgt wird. Anhand von Probenahmeprotokoll, Laboranalyse und Auswertung kann der Entsorger prüfen, welche Entsorgungsstellen für die Entsorgung von Bodenaushub in Frage kommen. Im Gegenzug hat jede Entsorgungsstelle eine Genehmigung mit einzuhaltenden Grenzwerten. Die Entsorgungsstelle hat sicherzustellen, dass nur geeigneter Boden angeliefert wird, dessen Werte, die Grenzwerte nicht überschreitet. Um dies sicherzustellen, fordern die Entsorgunsstellen die Vorlage einer Deklarationsanalyse mit Probenahmeprotokoll und Auswertung bzw. abfallrechtlicher Einstufung.

     

  • Nach welcher Vorschrift ist mein Erdaushub zu analysieren?

    Nach welcher Vorschrift der Erdaushub analysiert werden soll hängt maßgeblich vom Entsorgungsweg ab. Der Entsorgungsweg hängt wiederum maßgeblich von den Ergebnissen der Deklarationsanalyse ab. Meist hat jedes Bundesland eigene Vorschriften für die Entsorgung von Bodenaushub. Es gibt jedoch auch Entsorgungswege, denen eine nationale Vorschrift zugrunde liegt. Eine immer zutreffende Antwort kann man an dieser Stelle leider nicht treffen.

    Wir geben Ihnen mit Hinblick auf mögliche Entsorgungswege gerne eine fundierte Empfehlung!

     

  • Wann sollte eine Deklarationsanalyse gemacht werden?

    Die Deklarationsanalyse sollte zum Zeitpunkt der Entsorgung des Erdaushubs nicht älter als 6 Monate sein!

    Bei der Entsorgung von 0-1000m³ Erdaushub empfiehlt es sich 6-8 Wochen vor dem Erdaushub eine Deklarationsanalyse durchzuführen. So bleibt genügend Zeit sich um einen Entsorgungswegs zu kümmern. Gleichzeitig bleibt genügend Puffer, um bei Verzögerungen die Frist von 6 Monaten nicht zu überschreiten.

    Bei Bauvorhaben über 1000m² Erdaushub macht es unter Umständen Sinn bereits weit vor dem Aushub der Baugrube eine geochemische Vorerkundung durchzuführen, um eventuelle Entsorungswege bereitzuhalten. Die Entsorgung großer Mengen Erdaushub fordert angesichts der eingeschränkten Kapazitäten meist eine längere Vorlaufzeit und Planung.

    Eine Vorerkundung durch eine Deklarationsanalyse ist auch vor dem Kauf eines Grundstücks zu empfehlen, um unerwartet hohe Kosten bei der Entsorgung des Erdaushubs zu vermeiden.

    Ob die Deklarationsanalyse vor dem eigentlichen Erdaushub beprobt werden kann oder ob beim Ausheben der Baugrube zunächst ein Haufwerk für die Beprobung des Bodenaushubs gebildet werden muss, ist vom Einzelfall abhängig. Maßgeblich hängt dies von den Vorkenntnisse über den Boden ab. Hier kann ein Baugrundgutachten zum Beispiel aufschluss über eine eventuelle Aufschüttung oder die Homogenität geben. Auch kann bei der Probenahme des Baugrundgutachtens Boden für eine geochemische Vorerkundung entnommen werden.

     

  • Was ist bei der Deklarationsanalyse zu beachten?
    • Sie sollte immer mit einem Probenahmeprotokoll mit Bilddokumentation, einer Laboranalyse und einer Auswertung beauftragt werden.
    • Die Probenahme sollte durch einen Probenehmer mit einer Bescheinigung über die fachlich und sachliche Eignung gemäß LAGA PN98 durchgeführt werden.
    • Die Laboranalyse sollte durch ein akkreditiertes Labor erfolgt sein.
    • Sie sollte zum Zeitpunkt der Entsorgung nicht älter als 6 Monate sein.

    Tipp: Bei großen Bauvorhaben lassen sich durch eine gute Analysestrategie hohe Kosten vermeiden!